Die ebenso eigenwillige wie völlig einmalige Gesangsstimme des Gordon Sumner ist in gewisser Hinsicht eher Fluch als Segen: Denn egal wozu er diese Stimme erhebt, alles verwandelt sich augenblicklich in einen Sting-Song. Und darüber könnte man fast übersehen welch unglaublich weite kreative Haken der Mann in schöner Regelmäßigkeit schlägt.
Vom Punk-Reggae der Police-Anfangstage über Jazz-Pop-Fusion, Electronic und Worldmusic bis hin zu mittelalterlichen Lautenklängen - langweilig wurde es einem als Sting-Fan jedenfalls nie. Die kommende Tour "Symphonicity" schlägt nun sozusagen eine Brücke von der Vergangenheit in die Welt der Symphonik, denn Sting zelebriert seine größten Hits begleitet vom Royal Philharmonic Concert Orchestra. Mehr als nur "Klassik-Rock", denn schließlich singt Sting.